Die Otto Fuchs KG, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Meinerzhagen, welches an sich nicht sonderlich viel mit der Herstellung von Felgen zu tun hat und bei Weitem nicht die Bekanntheit von BBS, OZ und ATS hat, hat es trotzdem geschafft, die berühmteste Alu-Felge der Welt zu entwickeln und zu bauen, die sogenannte "Fuchs-Felge".

Die Fuchs-Felge

Die Fuchs-Felge, beziehungsweise ihr Design. wurde Mitte der 60er-Jahre des vergangenen Jahrtausends vom Porsche-Designer Ferdinand Alexander Porsche entworfen. Ursprünglich war sie als besonderes Ausstattungsmerkmal für die leistungsstarken Porsche 911 Modelle gedacht, sie wurde jedoch ab 1981 auch für den Porsche 924 und den Porsche 944 angeboten. Bei besonders leistungsstarken Versionen wie beispielsweise dem 924 Carrera GT wurde sie serienmäßig angeboten. Eingeführt wurde sie 1967 als Sonderausstattung für den Porsche 911 S.

Das ursprüngliche Design sah einen im Vordergrund blanken und im Hintergrund schwarz lackierten Felgenstern vor. Dieses Design wurde im Laufe der Zeit jedoch immer weiter abgewandelt, wobei die Form der Felge immer die gleiche blieb. Sie wurde jedoch in allen erdenklichen Farben angeboten, außerdem gab es auch verchromte und vergoldete Fuchsfelgen.

Fuchsfelgen waren bereits damals sehr teuer, aber auch heute erzielen sie immer noch sehr hohe Preise. Für ein gepflegtes Paar Fuchsfelgen kann man leicht Preise von bis zu zwei oder drei Tausend Euro erreichen. Außerdem gibt es die Fuchs-Felgen noch immer neu bei Porsche Classic zu kaufen, aktueller Preis für ein Paar Fuchsfelgen bei Porsche Classic sind 3.500 Euro.